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Der Wert einer Liegenschaft ist unter anderem abhängig von:
 
     • der geografischen Lage der Liegenschaft und
       der Bauzonenzugehörigkeit
     • dem Alter der Liegenschaft
     • dem allgemeinen baulichen Zustand und der
        Ausrüstung mit zeitgemässen Einrichtungen
     • dem Zustand der technischen Anlagen 
     • dem Zustand und Erscheinungsbild der
        Umgebung
     • dem Verhältnis der genutzten und ungenutzten
        Grundstücksfläche
     • dem Energieverbrauch…dem Energieverbrauch....!
                                                                                          
 
Aus obigen Überlegungen lässt sich ableiten, welche Wertfaktoren beeinflussbar sind und welche nicht.
Als Daueraufgabe für einen Hauseigentümer gilt es, die vorhandene Bausubstanz zu pflegen und wo nötig
sanft zu renovieren. Die verwendeten Materialien sollen dabei, unter optimalem Einsatz der verfügbaren
finanziellen Mittel, so gewählt werden, dass sie eine lange Lebensdauer aufweisen. Konkret bedeutet dies,
dass Parkett statt Pergo, Metallstoren statt Lamellenstoren, Metall statt Plastic, etc. verwendet werden soll.
So müssen auch nicht alle 15 - 20 Jahre Bad und Küche erneuert werden, sondern erst nach 30 und mehr Jahren!
Die halboffiziellen Empfehlungen für periodische Erneuerung und Ersatz  von Geräten sind zu hinterfragen.

 
Letzter Punkt:  Energieverbrauch  (siehe auch Formular "Energieverbrauch EFH")

Heute ist die energetische Sanierung einer Liegenschaft im Trend und wird z.T. staatlich unterstützt! Sie hat zwei
grosse Vorteile: Die Nebenkosten werden kleiner und der Wert der Liegenschaft wird erhöht!
Das Verhältnis des Energieverbrauchs zur Energiebezugsfläche (EBF) ergibt den Energiekennwert.
Die Energiebezugsfläche entspricht der genutzten Wohnfläche (Bodenfläche) ohne den Abzug der Mauern.
Die Kantone bieten einen Gebäudeenergieausweis GEAK für die Liegenschaft an. Schon bekannt sind ähnliche
Energie-Labels bei Leuchten oder bei neuen Autos, wo der Treibstoffverbrauch in der Wertetabelle je nach Typ
zwischen A und G liegt, wobei A sehr wenig und G sehr viel Verbrauch bedeutet.
Eine energetisch aktualisierte Liegenschaft mit ihrem Energieverbrauch von äkquivalent 6 l Heizöl/m2 EBF ist gegenüber einer Altliegenschaft mit ihrem Verbrauch von 20 und mehr l Heizöl/m2 für einen potenziellen Käufer sicher interessanter. Bei 600 m2 Energiebezugsfläche, diese Fläche entspricht etwa einem 6-Familienhaus, ergeben sich durch eine Sanierung rund Fr. 6’000.- (bei Fr. -.83/l Oel) Ersparnis an wiederkehrenden Kosten pro Jahr. Voraussichtlich werden die Energiekosten in 20 Jahren noch viel grösser als heute sein.
 
Die umfassende energetische Sanierung einer Liegenschaft umfasst folgende Schritte:
  
            1. Fassade mit Wärmedämmung versehen
            2. Fenster erneuern
            3. Estrichboden, Dach dämmen
            4. Kellerdecke gegen Erdgeschoss dämmen
            5. Ersatz oder Neukonzeption der Heizungsanlage
            6. Einbau einer Solaranlage
            7. Komfortlüftung (tendenziel nur bei Neubauten)
 
Die ersten drei Schritte bringen die grösste Ersparnis und sind zuerst auszuführen. Die notwendige Leistung des
Heizkessels wird nach der Sanierung wesentlich kleiner dimensioniert werden können.

 
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